Kaffeesatz. Der Podcast zur Nachhaltigkeit!

Six Days for Future

Podcasts selber machen ist gar nicht so schwer. Das haben die Teilnehmer*innen unseres Workshops „Medien, Mikro, Subkultur“, der in den Osterferien vom 19. bis 22.04.2022 im coloRadio Dresden stattgefunden hat, festgestellt. Zusammen mit Soundprofi Bony Stoev haben sie ihren ersten gemeinsamen Podcast zum Thema Nachhaltigkeit produziert – mit allem, was dazu gehört. Im Laufe der Episode werden zwei Dresdner Startups mit Interviews und Klang-Eindrücken aus dem Firmenalltag vorgestellt: Nicama, das nachhaltige Kosmetik herstellt, und das Palais Café im Japanischen Palais, in dem das Zero Waste-Prinzip und die Kreislaufwirtschaft gelebt werden.

Den Podcast kannst du auf allen gängigen Portalen anhören. Infos dazu findest du auf der Website unseres Projekts „Six Days for Future“. Oder du kannst dir den Podcast auf Youtube anhören. Viel Spaß beim anhören!

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Milch "fairkaufen"

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Jungagiert e.V.

Bei diesem Infogram handelt es sich um einen geteilten Beitrag der Jugendredaktion des We Like-Blogs vom Jugangiert e.V. aus Dresden. Auf dem Blog findest viele weitere spannende Beiträge zu ganz verschiedenen Themen. Hier geht’s zur Website.

#zukunftsberufe

Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung

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#zukunftsberufe

Grüne Finanzen

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Wir benutzen das Sternchen (Genderstern oder Gendersternchen) in unseren Beiträgen, um eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden. Wir wollen damit viele verschiedene Menschen ansprechen. Das Sternchen soll bei Personenbezeichnungen zugleich Frauen, Männer und alle anderen Geschlechtsidentitäten bezeichnen.”

Quelle: Stock Adobe: Anselm

Das Wissens-Quiz rund um nachhaltige Berufe

 

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Was sind grüne Jobs?

Quelle: Unsplash: von foodism360
Richtig! Falsch!

"Grüne Jobs" sind Berufe, die schädliche Einwirkungen auf Umwelt und Natur verhindern oder veringern. Im weitesten Sinne.

Was bedeutet das „Greening“ von Berufen?

Quelle: Pixabay: jtpatriot Pixabay: jtpatriot
Richtig! Falsch!

Wenn wir von "Greening" sprechen, hat das mit Nachhaltigkeit zu tun. Es geht also darum, die Arbeitswelt und damit die Wirtschaft immer mehr so zu verändern, dass schädliche Auswirkungen auf Klima und Umwelt verringert werden. Und auch darum, dass soziale Belange nicht zu kurz kommen.

Was zählt laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nicht zu den Kriterien eines “grünen Jobs”?

Quelle: Unsplash: Dylan Nolte Unsplash: Dylan Nolte
Richtig! Falsch!

Lediglich das Alter der Arbeitnehmer*innen ist kein Kriterium dafür, ob ein Job nachhaltig ist oder nicht. Die Kriterien laut ILO sind: Reduzierung von Abfall und Verschmutzung, Schutz und Wiederherstellung von Ökosystemen, Verbesserung der Energie- und Rohstoffeffizienz, Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen, Unterstützung der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels.

Nachhaltigkeit in der Modebranche wird zunehmend wichtiger. Bio-Materialien, Fairtrade und auch Recycling spielt eine immer größere Rolle. Aus was stellt eine deutsche Firma stylische Sneaker her?

Quelle: Unsplash: Tirza Van Dijk Unsplash: Tirza Van Dijk
Richtig! Falsch!

Die Münchner Firma Nat-2 hat eine Kollektion namens “Coffee-Line” im Angebot. Sie ist nicht nur vegan, sondern besteht größtenteils sogar aus Kaffee. Kein Scherz!

"Green Banking" sorgt dafür, dass das Geld auf deinem Konto von deiner Bank nicht in Rüstungsgeschäfte oder Kinderarbeit investiert wird. Falls du mal etwas mehr davon hast, hilft dir ein/e Vermögensberater*in bei ethischen Finanzinstituten, die Kohle nachhaltig anzulegen. Welche Investitionen, außer den oben genannten, scheiden da schon mal aus?

Quelle: Unsplash: Sharon Mccutcheon Unsplash: Sharon Mccutcheon
Richtig! Falsch!

Neben Atomkraft, Waffen, Nahrungsmittelspekulation und noch ein paar anderen Dingen sind fossile Brennstoffe für nachhaltig arbeitende Banken tabu.

Tomaten im Winter? Kann man machen, ist aber blöd fürs Klima. Denn im Winter kommt die Tomate mit dem Schiff. Im Sommer kommt sie im Idealfall vom Bauern um die Ecke und der muss dafür auch nicht das Gewächshaus heizen. Damit ist die Überseetomate für deutlich höhere CO2-Emissionen verantwortlich als die regional und saisonal produzierte Tomate. Die Emissionen der heimischen Sommer-Tomate sind nämlich

Quelle: Unsplash: Slejven Djurakovic Unsplash: Slejven Djurakovic
Richtig! Falsch!

Das Kilo regional und saisonal im September geernteter und mit dem LKW zum Händler transportierter Tomaten ist für die Emission von 315 Gramm CO2 verantwortlich. Ein Kilo Überseetomaten für 655 Gramm. Wenn die heimische Tomate aus ökologischem Anbau stammen würde, wäre das sogar noch besser: sie ist durchschnittlich nur für 265 Gramm CO2 pro Kilogramm verantwortlich.

Ein großes Problem in Gastronomie und Tourismus ist die Lebensmittelverschwendung: ein großer Teil der Nahrungsmittel wird weggeschmissen. Was denkst du, wie groß dieser Teil pro Jahr ist?

Quelle: Pixabay: Schlumpf98 Pixabay: Schlumpf98
Richtig! Falsch!

Ein Drittel der in Restaurants und Hotels eingekauften Lebensmittel landet am Ende in der Tonne.

Rock am Ring, Lollapalooza oder Fusion – manche Festivals machen sich mehr Gedanken um Nachhaltigkeit, andere weniger – Müll produzieren sie irgendwie alle. Was kann ein Festival noch nachhaltiger machen, außer Müll zu vermeiden?”

Quelle: Unsplash: anthony delanoix Unsplash: anthony delanoix
Richtig! Falsch!

Pflügen geht auf manchen Flächen gar nicht und ein Festival ohne Bühnenbeleuchtung ergibt wenig Sinn. Aber wenn das gesamte Catering aus der Region stammt und wenn hier vor allem saisonale Produkte verwendet werden, wäre schon viel gewonnen.

Und da wir gerade beim Feiern sind. Es gibt kreative und erstaunliche Ideen, um Veranstaltungen und Festivals nachhaltiger zu machen. Was meinst du, gibt es davon wirklich?

Quelle: Pixabay: Al3xanderD Pixabay: Al3xanderD
Richtig! Falsch!

Es ist der "Sustainable Dance Floor"! Die Energie, die beim Tanzen auf den Boden übertragen wird, lässt sich in Strom umwandeln. Damit wird der Boden passend zum Rhythmus der Tänzer illuminiert und noch ein paar andere Gimmicks in Szene gesetzt. Guckst du hier: https://energy-floors.com/the-dancer/.

Rund 20 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland gehen auf das Konto von Heizung, Beleuchtung und Klimatisierung von Gebäuden sowie Warmwasserbereitung. Wer im Baugewerbe oder in vielen Handwerksberufen arbeitet, kann dazu beitragen, dass hier in Zukunft Treibhausgase eingespart werden. Welche der folgenden Maßnahmen spielt dabei keine Rolle?

Quelle: Unsplash: Randy Fath Unsplash: Randy Fath
Richtig! Falsch!

Die Form des Daches ist erst mal nicht so entscheidend. Wichtig wäre aber auch hier, dass es gut gedämmt ist. Außerdem lassen sich auf Dächern – egal ob flach oder schräg – Photovoltaikanlagen unterbringen, die Sonnenenergie in Strom umwandeln. Auch das kann ein spannendes berufliches Betätigungsfeld sein.

Die Internetnutzung belastet das Klima mehr als das Fliegen: Der Anteil der IT-Branche an den weltweiten CO2-Emissionen ist deutlich höher als der des Flugverkehrs. Das liegt das vor allem an den dafür notwendigen Serverfarmen und Rechenzentren. Die brauchen nämlich sehr viel Energie. z.B. als Systemadministrator*in kannst du in vielen Unternehmen daran etwas ändern. Aber wie?

Quelle: Pixabay: JESHOOTS Pixabay: JESHOOTS
Richtig! Falsch!

Weniger Daten bedeuten weniger Datenaustausch mit der Cloud, was in den Serverfarmen Strom spart. Alte Geräte bringen hier wenig, da sie einfach nur länger rechnen und damit genau so viel Strom verbrauchen. Und Ökostrom im eigenen Unternehmen ist zwar super, hat aber keine Auswirkungen auf die Serverfarmen. Hier kann der Chef höchstens etwas tun, indem er einen Cloud-Anbieter wählt, der nur Ökostrom verwendet.

Apropos IT und Technik – was, meinst du, gibt es von folgenden “grünen Technik-Produkten" wirklich?

Quelle: Pixabay: tockSnap Pixabay: tockSnap
Richtig! Falsch!

Kein Greenbook, kein Woody. Die Hersteller des Fairphones hingegen versuchen, die gesamte Wertschöpfungskette zu kontrollieren, also vom Abbau der Rohstoffe bis hin zur Montage. Wichtig ist, das alle diese Schritte möglichst umweltfreundlich und mit guten Arbeitsbedingungen stattfinden. Außerdem soll das Gerät möglichst einach zu reparieren sein, damit es nicht nach zwei Jahren schon wieder auf dem Müll landet. Wäre das ein Telefon für dich? Dann schau doch mal hier: https://www.fairphone.com/de/)

Das Wissens-Quiz rund um die Berufe der Zukunft
Greening-Beginner*in

Quelle: Unsplash: von Tachina Lee

Du weißt zwar, dass auf der Welt vieles noch nicht so gut läuft, was du dagegen auch in deinem späteren Job tun kannst, ist dir aber noch nicht so ganz klar. Das macht nichts – wir helfen dir gerne! Schau dich doch einfach mal auf dem Blog um. Oder noch besser: Nimm an einem unserer kostenlosen Camps teil. Infos und Anmeldung findest du auf der Website unseres Projektpartners!
Greening-Kenner*in

Quelle: Unsplash: von Sydney Rae

Du weißt, wo es hakt auf der Welt! Ein paar Ideen dazu, wie du daran auch in deinem späteren Job etwas ändern kannst, fehlen dir aber noch. Das macht nichts – wir helfen dir gerne! Schau dich doch einfach mal auf dem Blog um. Oder noch besser: Nimm an einem unserer kostenlosen Camps teil. Infos und Anmeldung findest du auf der Website unseres Projektpartners!
Greening-Superheld*in

Quelle: Unsplash: von Amy Shamblen

Du weißt, wo es hakt auf der Welt und was du auch selbst dagegen tun kannst! Wenn du dein Wissen noch ausbauen willst oder erfahren möchtest, was du später in deinem Job für eine nachhaltige Zukunft tun kannst, dann schau dich doch einfach mal auf dem Blog um. Oder noch besser: Nimm an einem unserer kostenlosen Camps teil. Infos und Anmeldung findest du auf der Website unseres Projektpartners!

 

Quelle: Pexels/Karolina Grabowska
#zukunftsberufe

Das Wissens-Quiz rund um nachhaltige Ernährung

 

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Immer mehr Menschen achten darauf, dass ihre Ernährungsweise dem Klima und der Umwelt möglichst wenig schadet. Was denkst du, wie hoch ist ungefähr der Anteil unserer Ernährung am durchschnittlichen Ausstoß von Treibhausgasen?

Quelle: Pexels/Natalie Dmay
Richtig! Falsch!

Ein Fünftel unseres Ausstoßes von Treibhausgasen kommt von unserer Ernährung. Mit der Klimatarier App kannst du den CO2-Fußabdruck von Nahrungsmitteln und Rezepten errechnen und gute Tipps zu Klima und Ernährung bekommen.

Schonmal was von “Too Good To Go” gehört? Was könnte dahinterstecken?

Quelle: TooGoodToGo
Richtig! Falsch!

Too Good To Go ist eine App, mit der Lebensmittel vor der Verschwendung gerettet werden.

Was denkst du, wie viele Lebensmittel landen weltweit im Jahr im Müll?

Quelle: Pixabay/Couleur
Richtig! Falsch!

Weltweit wird ca. ein Drittel aller Lebensmittel weggeschmissen. Umgerechnet entspricht das ungefähr 80 Kilogramm pro Person und Jahr. Die meisten Lebensmittel werden dabei im Haushalt verschwendet – hier kann also auch viel getan werden. Auf der Website des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft findest du mehr Infos. Es gibt viele Projekte und Initiativen, die etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun, so z.B. das Dresdner Projekt “Zur Tonne” oder der Berliner Supermarkt Sirplus. Bei beiden gibt es super Tipps, wie du Lebensmittelverschwendung vermeiden kannst.

In keinem anderen Land Europas fällt mehr Verpackungsmüll pro Kopf an, als in Deutschland. Was schätzt du, wie viel Prozent davon für frisches Obst und Gemüse draufgehen?

Quelle: Pexels/Karolina Grabowska
Richtig! Falsch!

Allein im Jahr 2019 fielen insgesamt 103.069 Tonnen Verpackungsmüll allein für frisches Obst und Gemüse an. Was kannst du tun? In Unverpackt-Läden einkaufen, eigene Gemüsenetze und Tüten/Beutel zum Einkaufen mitnehmen, auf Wochenmärkten oder in Hofläden einkaufen bzw. direkt vom Feld kaufen, Tupperdosen zum Essen mitnehmen etc.

Das Frühstück gilt bei vielen als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Aber was auf unserem Frühstücksteller hat eigentlich den größten CO2-Fußabdruck?

Quelle: Pexels/Polina Tankilevitch
Quelle: Pixabay/Pictures_for_Flashcards
Quelle: Pixabay/Pictures_for_Flashcards
Quelle: Pixabay/Pictures_for_Flashcards
Quelle: Pixabay/Pictures_for_Flashcards
Richtig! Falsch!

Richtig ist Butter, denn mit durchschnittlich 9,0 [kg CO2-Äq. / kg Lebensmittel], hat sie den größten CO2-Fußabdruck. Im Vergleich dazu die anderen Werte: (Mischbrot) = Durchschnitt 0,6 [kg CO2-Äq. / kg Lebensmittel], Käse (Schnittkäse) Durchschnitt 5,7 [kg CO2-Äq. / kg Lebensmittel], O-Saft (1,0 L-Verbundkarton) = Durchschnitt 0,7 [kg CO2-Äq. / kg Lebensmittel]. Der CO2-Fußabdruck (Carbon Footprint oder CO2-Bilanz) zeigt, wie stark sich unser Leben auf das Klima und die Umwelt auswirkt. Dazu berücksichtigt er die Menge an Kohlenstoffdioxid (CO2) und in vielen Fällen anderer ähnlicher Treibhausgase (Co2-Äquivalente), die Personen, Städte, Länder oder Unternehmen in einer bestimmten Zeit ausstoßen.

Jeder Tropfen zählt. Dass tierische Produkte auf unserem Teller enorme Mengen Wasser verbrauchen ist weitläufig bekannt. Doch wie steht es eigentlich um den Wasserverbrauch folgender Produkte: Welches braucht beim Anbau der Rohstoffe und der Produktion am meisten Wasser?

Quelle: Pexels/Samad Deldar
Richtig! Falsch!

Schokolade verbraucht am meisten Wasser, nämlich ganze 17.196 Liter pro kg. Gurken, Orangen und Nudeln liegen weit drunter: Gurke: 353 l/kg, Orange: 560 l/kg, Nudeln: 1849 l/kg.

Quiz Lebensmittel
Da ist noch Luft nach oben!

Quelle: Pexels/ Pixabay

Du weißt zwar, dass auf der Welt vieles noch nicht so gut läuft. Wie die genauen Fakten im Bereich Lebensmittel aussehen, ist dir aber noch nicht so ganz klar. Das macht nichts – wir helfen dir gerne! Schau dich doch einfach mal auf dem Blog um. Oder noch besser: Nimm an einem unserer kostenlosen Camps teil. Infos und Anmeldung findest du hier!
Du kennst dich schon gut aus!

Quelle: Pexels/ Pixabay

Du weißt, wo es hakt auf der Welt! Ein paar Ideen dazu, wie es genau mit unserem Lebensmittelkonsum aussieht, fehlen dir aber noch. Das macht nichts – wir helfen dir gerne! Schau dich doch einfach mal auf dem Blog um. Oder noch besser: Nimm an einem unserer kostenlosen Camps teil. Infos und Anmeldung findest du hier!
Nachhaltigkeitsprofi!

Quelle: Pexels/ PhotoMIX Company

Du weißt, wo es hakt beim Lebensmittelkonsum und was du auch selbst dagegen tun kannst! Wenn du dein Wissen noch ausbauen willst oder erfahren möchtest, was du später in deinem Job für eine nachhaltige Zukunft tun kannst, dann schau dich doch einfach mal auf dem Blog um. um. Oder noch besser: Nimm an einem unserer kostenlosen Camps teil. Infos und Anmeldung findest du hier!

 

Quelle: Pexels/Karolina Grabowska

Das Wissens-Quiz rund um nachhaltige Mode

 

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Wie viel Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen werden von der Modeindustrie verursacht?

Quelle: Pixabay/SD-Pictures
Richtig! Falsch!

Die Modeindustrie ist für 8-10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Es zeichnet sich ab, dass sie bis 2030 doppelt so viele Emissionen verursachen wird, wie maximal erlaubt - gemessen an den Zielen des Pariser Abkommen, das helfen soll die globale Erwärmung zu begrenzen. Laut einer Studie der britischen Ellen-MacArthur-Stiftung könnte die gesamte Textilindustrie bis 2050 sogar für ein Viertel des CO2-Ausstoßes verantwortlich sein.

Auf welche Weise trägt die Modeindustrie zur Umweltzerstörung bei?

Quelle: Pexels/Julia Volk
Richtig! Falsch!

Die Textilindustrie trägt zu all diesen Effekten bei. Zur Abholzung kommt es, wenn Land für Weidetiere gerodet wird, die Leder, Wolle und andere tierische Produkte produzieren. Roden und Überweiden kann dazu führen, dass Wüsten entstehen und der Boden sich verschlechtert. Mit dem Wegfall von Lebensraum und der Verschmutzung durch die Produktion nimmt auch die biologische Vielfalt ab.

Was denkst Du: Wie viel Wasser verbraucht „der Lebenszyklus“einer Jeans, also vom Anbau des Rohstoffs, bis hin zur Reinigung und Färbung des Stoffs usw.?

Quelle: Pexels/Karolina Grabowska
Richtig! Falsch!

Circa 8.000 Liter. 85 Prozent davon verbraucht die Herstellung der Baumwolle, wobei die Hälfte davon zur Bewässerung der Felder genutzt wird. Die weiteren 15 Prozent fallen bei allen anderen Verarbeitungsschritten an. Die genaue Zahl ist abhängig vom Herkunftsland der Baumwolle und den jeweiligen Anbaumethoden.

Was versteht man unter Greenwashing in der Textilindustrie?

Quelle: Pexels/Noelle Otto
Richtig! Falsch!

Greenwashing bezieht sich auf Behauptungen über die ökologische Nachhaltigkeit einer Marke, die falsch oder irreführend sind. Für die Konsumentinnen und Konsumenten ist es sehr schwer und fast unmöglich, Greenwashing von wahren Nachhaltigkeitsstrategien zu unterscheiden. In einer Studie des Verbrauchernetzwerks International Consumer Protection and Enforcement Network (ICPEN) wurde festgestellt, dass bis zu 40 Prozent der Umweltaussagen die Kundinnen und Kunden in die Irre führen könnten.

Fast Fashion ist nicht nur ein immenser Klimakiller. Auch die ökonomischen und sozialen Arbeitsbedingungen in den meist asiatischen Textilfabriken sind untragbar. Allein in Bangladesch arbeiten über vier Millionen Beschäftigte in der Bekleidungsindustrie, davon 3,2 Millionen Frauen. Was denkst du, wie viel Prozent des Endverkaufspreises der Kleidungsstücke geht an die Textilarbeiter*innen?

Quelle: Pexels/Ivan Samkov
Richtig! Falsch!

Es sind maximal ein Fünftel . Die Löhne zum Beispiel in Bangladesch sind so niedrig, dass ein*e Näher*in bis zu 100 Überstunden im Monat leisten muss, um überleben zu können.

In Kleidung und Textilien sind öfter Label und Siegel zu finden, die auf faire Herstellungsprozesse hinweisen. Leider gibt es eine Fülle von Siegeln auf Klamotten, so dass die Übersichtlichkeit verloren geht. Welches Siegel kommt nicht in der Textilindustrie vor?

Quelle: Pexels/cottonbro
Richtig! Falsch!

Das Qualitätszeichen Nature Plus gilt als besonders streng und umfassendes Siegel bezüglich Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskriterien. Allerdings kommt es nur in der Bauwirtschaft vor und ist deshalb in dieser Auswahl falsch. Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist der weltweit führende Standard für hohe ökologische, nachhaltige sowie soziale Anforderungen an biologisch erzeugte Naturfasern. Made in Green erbringt den Nachweis, dass ein Artikel auf Schadstoffe getestet und unter nachhaltigen, sozialverträglichen Arbeitsbedingungen produziert wurde. Die Fair Wear Foundation wiederum trägt dazu bei, dass sich die Umstände für Arbeiter*innen verbessern.

Quiz Mode
Da ist noch Luft nach oben!

Quelle: Pexels/ Tembela Bohle

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Du kennst dich schon gut aus!

Quelle: Pexels/ Artem Beliaikin

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Nachhaltigkeitsprofi

Quelle: Pexels/ Ylanite Koppens

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Quelle: Pexels: von Andrea Piacquadio
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Quelle: Pixabay: von Geralt
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Quelle: Unsplash: von Jason Blackeye
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